Kann man ja mal machen

Konrad und ich sind verwandt, aber nicht so richtig mit Blut und so, sondern einfach weil es passt. «Der Konrad ist mein Cousin», sage ich immer, und das fühlt sich richtig an so. Und deshalb beschließen Konrad und ich eines schönen Tages, zusammen wegzufahren.

 

«Kann man ja mal machen», hatte er gesagt, und dabei sein typisches «kann man ja mal machen»-Gesicht gemacht. Wir hätten einfach mal raus an die frische Luft gehen können, ein paar Runden um den Block, aber weil ich mir was beweisen muss: Wandern! Im Mittelgebirgs-Hochmoor-Wald Westirlands!

 

Wir sind ein gutes Team, der Konrad und ich: Er sorgt dafür, dass wir überleben, und ich sorge dafür, dass er es dabei nicht so leicht hat.

 

ISBN: 978-3-941552-24-1 

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Neuerscheinung

Analog oder digital? Kompliziert oder banal? Das Leben in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts ist grotesker als es scheint. Kersten Flenter rettet in 41 Gutenachtgeschichten zum Vorlesen (für Erwachsene?) das analoge Denken mit heruntergelassenem Visier und offenem Ende ins Zeitalter der modernen Scharlatane. Es geht um Krakenzüchter, lügende Waschbären, sympathische Nichtsnutze und immer wieder um die Frage, wo eigentlich die Liebe wohnt, wenn alle verfügbaren Welten mit Hass und Hetze gefüllt sind. Flenter erzählt meistens sehr komisch, mit einem ungebrochenen Faible für bemerkenswerte Charaktere und schräge Dialoge, die gerne mal entgleisen.

 

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