Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Es gibt aber sehr wohl Zeitgenossen, die nichts und niemanden vergessen und auch nicht vergeben, womöglich. Jene sind für dieses Buch hier systematisch aufgespürt worden. Ihnen wurde nachgestellt, zu Lande, zu Wasser und sogar zur Luft. Sie wurden so lange in die Ecke gedrängt, nein, nicht in irgendeine rechte oder linke, ich sage mal in eine literarische, eine literarische Ecke, bis sie gar nicht mehr anders konnten und unter Tränen zusagten. Ja, es handelt sich bei ihnen um die besten, das muss man auch einmal sagen dürfen, das muss diese Demokratie einfach aushalten, Schriftsteller der Welt, jedenfalls die besten Schriftsteller, die eben jene DDR noch am eigenen Leibe haben erfahren dürfen. Diese ganze Unterdrückung, den ständigen Kampf ums Überleben, das deprimierende, das entsetzlich deprimierende Grau in Grau, monatelanges Anstehen nach Autoersatzteilen, nach Margarineersatz, nach Badehosen (weshalb viele aus lauter Verzweiflung nackig ins Wasser sprangen, so war das nämlich mit dem FKK!), jeden Abend besoffen ins Bett, jeden Morgen uniformiert in die Kinderkrippe, wo vergewaltigende Volkserzieherinnen grimmig grinsend schon mit ihren metallenen Töpfchen warteten und wenn man da nicht reinpullern konnte, weil man verbotenerweise schon zu Hause gemacht hatte, setzte es Dresche und nicht zu knapp. Das wird ja heute von Guido Knopp und Konsorten vollkommen verharmlost.

Die ultimtive Ossianthologie! Satirisch, frech, unterhaltsam, aber mit der nötigen Portion Ernsthaftigkeit.
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Neuerscheinung

„Wir haben als Kinder ja mal den Sohn des Pastors entführt, um zu beweisen, dass es Gott nicht gibt.“ Dieser Satz war der Stein, der eine Lawine ins Rollen brachte. Fortan bekamen Dominik Bartels und Sebastian Hahn Woche für Woche Nachrichten, in denen die Hörerinnen und Hörer des Podcast „Hüft-gold“ ihre Jugendsünden zum Besten gaben.

 

Wie kommt man dazu, sich mit einer Rouladennadel ein Ohrloch zu stechen? Wes-halb klebt man seinem Bruder mit Komponen-tenkleber eine Modell-eisenbahn auf den Rücken? Was passiert auf einem Bauernhof, wenn alle Tiere von der selbstgemachten Bowle naschen? Und wie oft fällt im Kinderzimmer eigentlich der Satz „Sag nichts der Mama!“?

 

Solche und viele weitere Fragen werden in diesem Buch beantwortet. 173 Perlen jugendlichen Über-muts, völliger Selbstüber-schätzung und zuweilen auch temporärer Dummheit. Ein Lesespaß für alle, die wissen, dass ein bestimmtes Maß an Peinlichkeiten zu jedem guten Lebenslauf gehören.

 

Wie immer gilt:

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